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🏊 Schwimmen

Schwimmen für Einsteiger: Techniken, Bahnregeln & Tipps
Schwimmen ist eines der gesündesten Ganzkörper-Workouts: gelenkschonend, ausdauernd und im Sommer eine willkommene Abkühlung. Mit den richtigen Grundlagen wird jede Bahn leichter und du hältst länger durch.
Das Wichtigste in Kürze
- Es gibt vier Wettkampfstile: Kraul (Freistil), Brust, Rücken und Delfin (Schmetterling).
- Die Atmung entscheidet – ruhig ausatmen ins Wasser, kurz einatmen zur Seite.
- Im Hallenbad gelten klare Bahnregeln, damit alle sicher trainieren.
Die vier Schwimmstile
- Kraul (Freistil): der schnellste Stil – abwechselnder Armzug, gleichmäßiger Beinschlag, Atmung zur Seite.
- Brustschwimmen: der beliebteste Freizeitstil – symmetrischer Arm- und Beinschlag, Kopf hebt sich zum Atmen.
- Rückenschwimmen: auf dem Rücken, Gesicht bleibt über Wasser – angenehm für Anfänger.
- Delfin (Schmetterling): der anspruchsvollste Stil mit wellenförmiger Körperbewegung.
Technik-Grundlagen
- Wasserlage: möglichst flach und lang im Wasser liegen – das spart Kraft.
- Atmung: unter Wasser gleichmäßig durch Mund/Nase ausatmen, nur kurz einatmen.
- Gleiten: nach jedem Zug den Körper strecken und kurz gleiten lassen.
- Ruhe statt Hektik: lieber wenige saubere Züge als viele hektische.
Bahn-Etikette im Hallenbad
- Wähle die passende Bahn: langsam, mittel oder schnell.
- Im Kreisverkehr schwimmen (meist rechts halten), damit Entgegenkommende Platz haben.
- Beim Überholen kurz antippen und an der Wand vorbeilassen – nicht mitten auf der Bahn.
- Pausen am Bahnende in der Ecke machen, nicht die Wand blockieren.
- Vor dem Schwimmen duschen; Rücksicht auf andere nehmen.
Mehr Ausdauer – so baust du auf
Beginne mit kurzen Abschnitten und Pausen, z. B. 8 × 25 m mit 20–30 s Pause. Steigere nach und nach die Streckenlänge und verkürze die Pausen. Ein Wechsel der Stile hält das Training abwechslungsreich und schont einzelne Muskelgruppen. Wichtig: im Sommer im Freibad oder See nur dort schwimmen, wo es erlaubt und beaufsichtigt ist.
Kleines Lexikon
- Bahn: meist 25 m (Kurzbahn) oder 50 m (Langbahn).
- Wende: das Umdrehen an der Beckenwand (z. B. Rollwende beim Kraul).
- Pull-Buoy & Brett: Hilfsmittel, um Arme oder Beine gezielt zu trainieren.
- Wasserlage: wie flach und stromlinienförmig du im Wasser liegst.
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